(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „cook&kalk" (nachfolgend „Software") zwischen Stefan Pichler, [ADRESSE], [PLZ ORT], Österreich (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB bzw. § 1 Abs 1 Z 1 KSchG (insbesondere Gastronomie- und Hotelleriebetriebe, Caterer, Gemeinschaftsverpfleger), nicht an Verbraucher. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) cook&kalk ist eine webbasierte Software (Software-as-a-Service) zur Kalkulation von Speisen und Getränken, zur Verwaltung von Rezepturen, Preislisten und Auswertungen für professionelle Küchen.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf cook-kalk.com. Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter; Funktionen können ergänzt, geändert oder — soweit dem Kunden zumutbar — ersetzt werden.
(3) Die Nutzung erfolgt über den Webbrowser. Ein Anspruch auf Bereitstellung des Quellcodes oder auf Installation beim Kunden besteht nicht.
(1) Die Nutzung setzt eine Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse voraus. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
(2) Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen und akzeptiert sowie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen zu haben. Ohne diese Bestätigung ist keine Registrierung möglich.
(3) Ein Konto ist einem Betrieb zugeordnet. Je nach gewähltem Tarif können mehrere Benutzer und Standorte verwaltet werden.
(1) Der Anbieter kann eine kostenlose, zeitlich und funktional begrenzte Testphase anbieten (derzeit: 24 Stunden, begrenzte Anzahl eigener Gerichte). Die Testphase endet automatisch; es entsteht keine Zahlungspflicht und kein automatischer Übergang in ein kostenpflichtiges Abo.
(2) Nach Ablauf der Testphase kann der Kunde ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Ohne Abschluss kann der Zugriff auf die Software gesperrt werden; § 10 (Daten) bleibt unberührt.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf cook-kalk.com ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus je Abrechnungszeitraum (monatlich, sofern nichts anderes vereinbart ist) über den Zahlungsdienstleister des Anbieters. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach erfolgloser Mahnung berechtigt, den Zugang bis zum Ausgleich offener Forderungen zu sperren.
(4) Preisänderungen werden mindestens ein Monat im Voraus angekündigt und gelten ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Der Kunde kann bis zum Wirksamwerden kündigen.
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden (bei Monatsabos: monatlich kündbar). Die Kündigung erfolgt über die Kontoeinstellungen oder per E-Mail an hallo@cook-kalk.com.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichem Verstoß gegen § 8 vor.
(3) Bereits bezahlte Entgelte für laufende Zeiträume werden nicht rückerstattet, außer die Kündigung beruht auf einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten, Weiterentwicklung sowie Störungen bei Dritten (Hosting, Netz, Zahlungsdienste) können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(2) Support erfolgt per E-Mail in angemessener Frist. Ein Anspruch auf bestimmte Reaktionszeiten besteht nur bei gesonderter Vereinbarung.
(1) Die Software ist ein Rechen- und Organisationswerkzeug. Kalkulationen, Preisempfehlungen, Auswertungen und Benchmarks sind Hilfsmittel auf Basis der vom Kunden eingegebenen Daten und branchenüblicher Richtwerte. Sie ersetzen keine betriebswirtschaftliche, steuerliche oder rechtliche Beratung. Unternehmerische Entscheidungen (insbesondere Verkaufspreise) trifft der Kunde in eigener Verantwortung.
(2) Nährwertangaben sind Schätzungen auf Basis von Standard-Nährwerttabellen und ersetzen keine Laboranalyse und keine zertifizierte Nährwertdeklaration.
(3) Die automatische Allergen-Erkennung ist eine Unterstützung, keine Garantie. Der Kunde ist verpflichtet, Allergenkennzeichnungen vor Verwendung (Speisekarte, Aushang, Auskunft) eigenverantwortlich gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu prüfen und freizugeben.
(1) Die vom Kunden eingegebenen Inhalte (Rezepturen, Preise, Fotos) bleiben Eigentum des Kunden. Der Anbieter erhält daran nur die zur Vertragserfüllung nötigen Nutzungsrechte (Speicherung, Verarbeitung, Anzeige).
(2) Die Software bietet eine Exportfunktion („Alles sichern"). Dem Kunden wird empfohlen, regelmäßig eigene Sicherungen zu erstellen.
(3) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten innerhalb von 30 Tagen exportieren; danach ist der Anbieter zur Löschung berechtigt. Auf Wunsch werden Konto und Daten früher gelöscht (siehe Datenschutzerklärung).
(4) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten regelt die Datenschutzerklärung.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter — außer bei Personenschäden — nicht. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Ergebnisse und Entscheidungen im Sinne des § 9 sowie nicht für Datenverluste, soweit diese durch zumutbare Sicherungen des Kunden (§ 10 Abs 2) vermeidbar gewesen wären.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus rechtlichen, technischen oder wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Änderungen werden mindestens ein Monat vor Wirksamwerden per E-Mail oder in der Software angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden oder nutzt er die Software danach weiter, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei wesentlichen Änderungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden zu.
(1) Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.